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Schlittenfahrt mit dem Teufel!

12 Mai

Unsere Jungs legen einen Blitzstart hin, schalten zwei Gänge zu viel zurück, um die Partie aber doch noch gekonnt für sich zu entscheiden. Ein Torreiches Spektakel zum Abschluss. Was für ein Saisonfinale…

Mit einem Umschaltspiel nach madrilenischer Art werden die roten Teufel von unseren Jungs bei den Hörnern gepackt und durch die Arena gezogen. Die beinahe „Königlichen“ vom Rhein sorgen mit tödlichen Pässen und teilweise eisiger Kälte vor dem Tor für einen versöhnlichen Saisonabschluß und der endgültigen Wiedervereinigung von Verein und Fans.

Watt lüppt dat lüppt!

Mit dieser Devise schickte „The Special One“ Olli Reck im 4-2-3-1 System die nahezu identische Mannschaft auf den Platz wie in der vergangenen Woche. Einzig Giefer durfte zum Abschied nochmal ran, was unser zweiter Keeper Rensing diesmal gelassen hinnahm. Fortuna beginnt erneut sehr selbstbewusst und verteidigt hoch, um den Gegner früh unter Druck zu setzen. Die Strategie zahlt sich sofort aus, denn schon in der zweiten Minute fängt Golley im Mittelfeld einen Pass ab und drückt sofort auf die Dreieckstaste seines PS3-Pads um Hoffer mit einem tödlichen Pass steil zu schicken. Dieser nimmt den Pass dankend an und setzt sich mit einem Blattschuss im Eins gegen Eins mit dem Ersatzkeeper Müller durch. Der frühe Treffer sorgt für noch mehr Sicherheit und die Kirsche rollt in unseren Reihen wie ein gut geschmiertes Kugellager. Denn wir erinnern uns an die Hinrunde: Wurde Fortuna hinten unter Druck gesetzt war sofort Pipi in der Hose, der Ball wurde zum Torwart zurückgespielt , der dann per Befreiungsschlag den Ball an den Gegner verlor. Heute gelingt es uns sehr häufig sich spielerisch und mit öffnenden Pässen zu befreien und Konter einzuleiten. So macht Fortuna mit Ihrem Umschaltspiel weiter Druck und erkämpft sich in der 9. Minute einen Eckball. Und tatsächlich, unseren Jungs gelingt es wie im letzten Heimspiel eine Ecke in bare Münze zu verwandeln. Nach erster Abwehr der Pfälzer schnappt sich Halloran den zweiten Ball und beschert uns mit einem Schlenzer ein Traumtor in den Winkel aus gut 16 Metern. Was für ein Start!

Guten Tach Herr Schlendrian!

So schön eine frühe 2:0 Führung auch ist, sie lädt erfahrungsgemäß leider immer dazu ein, den Autopiloten einzuschalten, wie auch in diesem Fall. Fortuna schiebt Ihre Verteidigung ein gewaltiges Stück nach hinten und steht häufig zu weit weg vom Mann. Den roten Teufel(chen) merkt man den Kampfeswillen an und die Pfälzer gelangen über Aggressivität erfolgreich zurück ins Spiel. In der 18. Minute forciert Lautern eine erste gute Chance und sorgt für flipperartige Zustände in Strafraum der Fortuna. Die wütende Art der Pfälzer drückt die Fortuna immer weiter nach hinten und ein Duft von Gegentreffer liegt bereits in der Luft.

Doch in der 30. Minute hat die Fortuna es dann in Hand den Sack zu zumachen. Mit einem Traumpass aus dem Mittelfeld wird Hoffer im Strafraum bedient. Dieser nimmt den Ball auch erst gut mit doch bekommt dann keinen Wumms mehr in den Schuss. Schade, denn damit wäre die Messe gelesen gewesen. Stattdessen wird der vergebene Gnadenstoß mit dem Gegentreffer bestraft . In schlendrianischer Manier fühlt sich beim Einwurf niemand für Matmour verantwortlich, der den Ball aus 25 Metern gekonnt aus halb linker Position ins Tor hämmert. Giefer ist zwar bei dem Schuss zu weit draußen, aber Ihn trifft keine Schuld denn Matmour hätte erst gar nicht erst zum Schuss kommen dürfen.

Der rote Teufel hat jetzt Blut geleckt und lässt unsere Jungs wie im wilden Westen mit Pistolenschüssen auf der Stelle hüpfen und tanzen. Als die Fortuna wie ein aufgeschrecktes Huhn den Aus-Schalter des Autopiloten sucht nutzt Stöger auf der linken Seite die Gelegenheit und vernascht gleich drei Gegenspieler um dann Idrissou am Fünfer zu bedienen. Der lässt es dann ordentlich klingeln, und man hofft dass die Fortuna zur zweiten Halbzeit wieder wach wird.

Turbo!

Die zweite Halbzeit beginnt leider wie die erste aufgehört hatte. Lautern spürt, das hier mehr als nur ein Unentschieden geht, spielt druckvoll nach Vorne und erarbeitet sich vor allem über die linke Seite viele Chancen. Fortuna beginnt mächtig an zu schwimmen, so dass Reck reagiert, und zwar so wie man es von Ihm in den letzten Wochen kennt. Er bringt keinen Betonbauer sondern mit Bolly einen pfeilschnellen Konterspieler. Mit dem Wechsel sorgt Reck bei den Pfälzern natürlich für Unsicherheit, denn von nun muss sich Lautern gut überlegen zu viel Druck zu machen weil Sie sonst in tödliche Konter gelangen. Und Recks Strategie geht auf! In der 70. Minute arbeiten sich Bolly und Liendl per Doppelpass nach vorne, dann schaltet Boll seinen Turbo ein und lässt die pfälzerische Abwehr im wahrsten Sine links liegen. Müller pariert zwar Bollys Schuss doch Liendl ist zur Stelle und mit einem „Pfiat di!“ staubt der Österreicher gekonnt ab.

Déjà-vu olé!

Was nun folgt ist eine Kopie der vergangenen Woche. Der Gegner macht auf und mit einem Köcher voll tödlicher Pässe wird Hoffer gefühlt ein Dutzend mal zu einem Eins gegen Eins auf die Reise geschickt. Bis zur 80. Minute müsste es mindestens 10:2 für uns stehen doch „Jimmy die Tulpe“ scheint in Müller seinen Meister gefunden zu haben. Wir befürchten schlimmeres, nämlich die Quittung, genau wie vor sieben Tagen.

SO macht man das!

Auch Olli Reck merkt, dass Hoffer wohl mit seinem Österreichisch am Ende ist und schaut noch mal auf sein Kartenblatt. Doch die Entscheidung, ob man für Hoffer lieber einen Sechser zur Absicherung oder doch eher einen Stürmer bringen soll wird Ihm überraschenderweise abgenommen. Mit einem diebischen Grinsen steht Benschop bereits neben dem vierten Unparteiischen an der Seitenlinie und fordert seine Einwechslung! Da Reck eh lieber vorne feste drauf haut als hinten zu mauern lässt er sich nicht zweimal bitten und bringt Charlie für Hoffer. Und als ob die Aktion von Benschop nicht schon genug an die historische Selbsteinwechslung von Günther Netzer erinnert, vollendet unserer karibischer Stürmer die Aktion genauso erfolgreich mit einer Bude wie die die Friseur des Jahres 1973! Nach dem Tor wirft Charlie dem gerade ausgewechselten Hoffer noch einen augenzwinkernden Blick zu. Die Message ist klar: „SO geht das!“ J

Die Resthoffnungen der Pfälzer sind dahin und dieroten Teufel packen den Dreizack ein. Wir freuen uns über einen weiteren wohlverdienten Sieg!.

Ausblick

Wir sind uns alle einig – noch drei Spieltage mehr und wir würden den Aufstieg feiern! Fortuna ist in einer beachtlichen Form und es ist schade, dass wir daraus kein weiteres Kapital mehr schlagen können. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft diesen Schwung mitnimmt in die nächste Saison. Einige Spieler verlassen den Verein und es werden vermutlich noch 3-4 Spieler gezielt für die einzelnen Mannschaftsteile eingekauft. Insbesondere in der Defensive merkt man bereits wohin die Reise gehen soll. Gut verteidigende aber vor allem auch spieleröffnende Spieler werden gesucht um nicht nur das Konterspiel zu optimieren sondern im besten Fall auch für Dominanz zu sorgen.

Und nu?

Wie in der Saison zuvor schafft es Fortuna mit einer gehörigen Portion Ungewissheit in die nächste Saison zu starten. War es beim letzten Mal noch die Frage ob wir überhaupt aufgestiegen sind oder nicht, sorgen wir tatsächlich erneut für ein Novum in der Bundesligageschichte. Obwohl man zwei Trainer zur Verfügung hat, stellt sich weiterhin die Frage: Wer zur Hölle ist denn nun Trainer in der nächsten Saison? Die Zahlen sprechen natürlich deutliche Worte, doch leider nicht unser Vorstand. Also warten wir ab und hoffen, dass der Verein möglichst schnell für Klarheit sorgt. So oder so, die Fortuna macht wieder Spaß und wir können uns auf die nächste Saison freuen!

 

In diesem Sinne – 95 olé!

Euer Oliver „Olle“ Hilgers

PS: Es wird zum Abschluss dieser Saison 2013/14 noch einen amtlichen Saisonabschlussblog an dieser Stelle geben. Dabei werden wir Revue passieren lassen, was wir alles über uns ergehen lassen mussten, bis Reck & Co. dieses fulminante Saisonfinale hinlegten. Auch wollen und werden wir ein paar Worte zu den Ab- und Zugängen verlieren. Da gibt es Einiges aufzuarbeiten.

 

Keine Antwort ist auch ’ne Antwort!

3 Nov

Das Heimdebakel gegen Paderborn hat es unbedingt notwendig gemacht, dass die Mannschaft ein Signal sendet: Ein Signal, das darauf hinweist, dass sie lebt und gewillt ist, sich eigenständig aus dem Dreck zu ziehen. Und wieder wurden wir bitter enttäuscht.

Da „leider“ weder Ingo noch Adnan sich das Elend von Aalen live ansehen konnten, haben wir unseren guten und fachkundigen Freund Oliver gebeten, uns auszuhelfen. Hier seine Sicht des Spiels…

Nach dem Paderborner Einlauf in der vergangenen Woche konnte man als Fortuna Fan die folgenden Tage recht entspannt angehen. Jedem war klar, dass das Spiel gegen Aalen eigentlich nur besser werden konnte. So blieb Zeit für Diskussionen um den verbalen Kniefall von Lambertz vor heimischen Publikum. Der Matchplan für das Spiel Freitag Abend war daher klar (5 Euro ins Sport1-Phrasenschwein) „Die Antwort muss auf dem Platz gegeben werden“. Tja, und die Mannschaft gab eine Antwort – die Frage ist nur, in welcher Form und an wen diese Antwort gerichtet war? Aber der Reihe nach.

Die Aufstellung – Einmal Stirnrunzeln zum mitnehmen bitte!
Wie immer wurde über das „soziale Netzwerk“ die Aufstellung der Fortuna früh vor Spielbeginn präsentiert. Gleich vier Positionen wurden neu besetzt, und während zwei Wechsel auf den Außenbahnen logische, weil verletzungsbedingte Gründe hatten, sorgten die anderen beiden Wechsel für Sorgenfalten. Lambertz rutschte zurück auf die Sechser Position und verdrängte Paurevic, der trotz ordentlicher Leistung gegen Paderborn wieder die Bank mit seinem Gesäß wärmen durfte. Lumpi und Fink in der Zentrale – da konnte man schon mal ein gefühlvolles „Auf Wiiiiederseehn“ zur Offensivausrichtung anstimmen. Dafür rückte Bolly auf den rechten Flügel, obwohl dieser im Spiel gegen Paderborn nicht mehr Gefahr ausgestrahlt hatte als der Balljunge hinter ihm an der Werbebande. Und dann war da ja noch der Sturm. „Big Toe“ Benshop musste seinen Zeh schonen, so dass man mit „dat Astrid“ als gutem Muskelpaket-Ersatz rechnen konnte. Doch Büskens brachte Reise, zusammen mit Hoffer, dessen Leistung gegen Paderborn sehr „unglücklich“ ausfiel, um es diplomatisch auszudrücken. Das bedeutete zwei ähnlich ausgerichtete Stürmertypen, die eher Ihr Heil im Wuseln als in der Ballbehauptung suchen. Lange Bälle konnten somit auch schon mal in die Trickkiste zurückgelegt werden…

Auf geht’s Fortuna, kämpfen und siegen!
Aber man ist ja Fortune, und dazu gehört auch eine ordentliche Portion Zweckoptimismus. Die Fortuna beginnt auch gar nicht mal so schlecht, und damit ist auch der Trainer gemeint, der unentwegt in seiner Zone dirigiert und rumfuchtelt, als ob er sich für das Londoner Philharmonie Orchester bewerben würde. Die Fortönn nimmt den Takt an, schafft es sogar, den Gegner im eigenen Stadion zurückzudrängen und erspielt sich in der 6. Minute eine erste gute Chance. Reise spielt einen perfekten Pass nach rechts durch die Schnittelle rüber zu Bolly, doch der Flügelspieler zeigt leider wieder einmal seine akute Torungefährlichkeit und bekommt den Ball nicht unter Kontrolle. Der Ball verspringt und wird verknüsselt…

Die Lanzen werden stumpf
Nach einer Viertelstunde realisiert Aalen, dass die Fortuna in der Offensive letztendlich sehr harmlos ist. Dem zentralen Mittelfeld fehlt es – welch Überraschung – an Kreativität. Wenn dann mal doch die langen Bälle gespielt werden, reiben sich die beiden Innenverteidiger der Aalener mit freudiger Erwartung die Hände wie ein Kneipenbesucher um 2h morgens vor dem noch offenen Dönerladen. Sowohl Reise als auch Hoffer sehen in solchen Situationen keinen Stich. Hoffer spielt zudem wieder mal sehr unglücklich und wechselt immer zwischen schlecht getimten Pass oder falschem Stellungsspiel. Bolly verdribbelt sich permanent (Ballführung Olé) und Axel kämpft mit Reise um das berühmte „Er war stets bemüht“-Zeugnis.

Die Fortuna zeigt erneut ihre eklatante Offensivschwäche: wahnsinnig behäbiges Aufbau- und Umschaltspiel. Während Aalen durch schlechtes Stellungsspiel der Fortunen häufig nach 2-3 Pässen bereits an unserem Straufraum anklopft, kommt bei der Fortuna jeder Pass 2-3 Sekunden zu spät und meist auch noch quer oder nach hinten, so dass die Aalener jedes mal in Ruhe die Tür zu machen können. Das verleitet Aalen dazu, mutiger zu werden und drückt die Fortuna langsam wieder zurück in Ihre Hälfte. In der 23. Minute wird der Mut der Aalener belohnt. Bei dem Versuch einen Pass abzufangen, rutscht Balogun aus und legt Buballa den Ball perfekt zur Mitnahme vor. Der (f)linke Verteidiger der Aalener sagt Danke und zieht mit Ball Richtung Mitte des Strafraums. Was dann passiert, findet man im Fußball-Duden auch unter „Hühnerhaufen“. Ganze vier Fortunen wollen dem Aalener gleichzeitig ans Leder. Der daraus resultierende Freiraum ist logisch. Buballa behält die Übersicht und spielt links rüber zu dem gänzlich frei stehenden Lechleiter, der entspannt rechts an Giefer vorbei einlocht…

Fortuna scheint zunächst die richtige Reaktion zu zeigen. Bolly wird zu einem wütenden Monster, wie einst Bud Spencer in „Sie nannten ihn Mücke“ kämpft er sich mit sehenswertem Dribbling durch die gesamte Aalener Abwehr, bleibt dann aber seiner Linie als Anti-Knipser treu und wählt den Außenriss, statt den Ball mit der Innenseite in eine Ecke zu schlenzen. Somit kann sich Keeper Fejsic durch den unpräzisen Schuss gekonnt in Szene setzen. Der Ball prallt nach links ab, wo Axel den Ball nochmal scharf reinbringen könnte, doch stattdessen klebt er eine Postkarte auf den Ball und schiesst ihn gekonnt aus dem Stadion. Damit war das Pulver auch symbolisch verschossen und die Fortuna zeigt das, was man auch schon letzte Woche gesehen hat: kein Aufbäumen, keine Torchancen. Auch Büskens wird wieder ruhiger und fällt langsam wieder in sein lethargisches Muster zurück. Da Aalen keinen Bedarf sieht, jetzt noch einen drauf zu setzen, wird schon mal vorsorglich der Beton gemischt, so dass das Spiel vor sich hin plätschert. Selbst ein „Wir wollen Euch kämpfen sehen“ der 2000 mitgereisten Fortuna verpufft genauso wie die Angriffsbemühungen der Fortuna.  Doch als Fortuna-Fan setzt man wieder auf den guten alten Zweckoptimismus und hofft auf eine gute HZ-Ansprache und DANN eine Reaktion.

Aufstellung, die Zweite
Wer jetzt glaubte, Büskens würde etwas an der Aufstellung ändern, wurde erneut eines Besseren belehrt. Getreu dem Motto „Was schlecht ist, könnte vielleicht irgendwann besser werden“ wird mit den selben Spielern weiter gekickt und wenig überraschend plätschert das Spiel genau so vor sich hin wie in der ersten Halbzeit. So kommt es zu dem Moment, zu dem es kommen musste, weil er sich in den letzten Wochen einfach angedeutet hat wie ein Satz tiefdunkler Wolken vor einem Platzregen: Erstmals wird von den Fortuna-Fans lautstark „Büskens raus!“ gefordert. Richtig oder nicht, zumindest bringt es Büskens dazu in der 75. Minute (!!!) zu reagieren. Er nimmt (endlich) Lambertz und Hoffer raus und bringt „dat Astrid“ und Kenia. Der Wechsel bringt spürbar mehr Torgefahr und Bancé erspielt sich innerhalb von 5 Minuten mehr Chancen als Reise und Hoffer zusammen im gesamten Spielverlauf. Doch die Bemühungen kommen letztendlich zu spät – ebenso wie die Einwechslung von Gianniotas. In den letzten Minuten des Spiels entscheidet sich der Fortuna-Block dafür, Ihrer Mannschaft in Sachen Unvermögen in Nichts nachstehen zu wollen und sorgt mit dem Werfen von Bengalos und anderen Gegenständen auf dem Platz für ein Berlin-Relegationsspiel-Revival und einer Spielunterbrechung von 5 Minuten. Extrem unspektakulär wird nach Wiederanpfiff weiter gespielt und der Schiedsrichter beendet aus Gnade das Grauen ohne lange Nachspielzeit.

Die Antwort auf dem Platz?
Was war das nun für eine Antwort und an wen war Sie gerichtet? Sicherlich nicht an die mitgereisten Fans. Die 5 Minuten Pause aufgrund der Spielunterbrechung waren leider sehr aufschlussreich: Das fragwürdige Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft zeigte sich deutlich. Statt die Zeit der Unterbrechung zu nutzen um sich AUF SICH zu konzentrieren, noch mal in einem Kreis zu formieren und sich anzufeuern, zu motivieren und eventuell noch 2-3 taktische „Randale, ALLES NACH VORNE!!!“-Anweisungen zu geben, stehen alle Spieler und Trainer vor sich hin und lamentieren über das Geschehen im Gästeblock. Die Mannschaft ist derzeit nicht in der Lage, ein Spiel in der Endphase zu drehen, wie wir es in der Rösler-Beister Saison vor dem Aufstieg gesehen haben. Hier ist keiner in der Lage, ein „Jovanovic“ Tor in der letzten Sekunde zu schießen. Dafür fehlt einfach der Spirit. Man kann auch nicht von der Mannschaft erwarten, dass Sie sich in dieser Situation selber „aus der Scheiße“ reißt, wie es vom Vorstand im Moment gefordert wird. Wenn das so wäre, bräuchte man auch keinen Trainer mehr! Im Gegenteil: genau für solche Aufgaben ist ein Trainer die Schlüsselperson. Büskens scheint kaum noch dazu in der Lage zu sein. Die Mannschaft hat gegen Aalen genau darauf die Antwort gegeben hat. Wenn die Vereinsführung Ihre Fans nach der Saison nicht nochmal auf eine „Über die Dörfer“-Tour schicken will, sollte sie sich über gebotene Antwort schleunigst Gedanken machen.

Und wieder gilt: Es kann nur besser werden.

Oliver

Gastbeiträge: „11-0 Ecken, 1-2 Tore“ & „Tagesablauf 3. Spieltag“

11 Aug

Da weder Ingo noch Adnan die Gelegenheit hatten, das Spiel gegen 1860 live zu sehen, haben wir unsere werte Leserschaft gebeten, diesmal fuer einen Spielbericht fuer uns einzuspringen. Der hoch geschaetzte Luis Frias hat uns sein Stadionerlebnis fuer diese Woche zur Verfuegung gestellt. Und der gute Fortuna-Micha liefert uns seinen wunderbar nachempfindbaren Spieltagsablauf. Wir danken beiden herzlich dafuer.

11-0 Ecken, 1-2 Tore

Ungläubig habe ich das Stadion verlassen. Ungläubig ob so viel Dummheit? Oder war es Unvermögen? Oder zahlen wir Lehrgeld für unsere offensive Ausrichtung?

Fassen wir die Geschehnisse zusammen. In den ersten 10 Minuten hatte ich Angst, unsere Mannen wollen die Löwen auffressen. Dem Feuerwerk an permanentem Pressing konnte man kaum folgen. Man hatte phasenweise das Gefühl, wir hätten 2-3 Spieler mehr auf dem Platz.

Dann aus dem Nichts ein weiter Einwurf, Kopfballverlängerung, Lauth steht mutterseelenalleine, drin ist die Kirsche. Unglaublich. Während Teile der Zuschauer noch nach Knochen von gefressenen Löwen auf dem Rasen suchen, reiben sich andere immer noch ungläubig die Augen. Was war das denn?

Unsere Jungs schütteln sich ein paar Mal und weiter geht’s. Weiter gibt es nur eine Richtung, die in Richtung des Fussball-Rentners in seinen Uncle-Sam-Gedächtnishosen. Was jedoch dem stillen Beobachter auffällt, einige Spieler bringen keine Normalform. Das Mittelfeld findet kaum statt. Die extrem hoch stehenden Aussenverteidiger werden meistens aus der Innenverteidigung angespielt. Bodzek, sonst eine Bank an Zuverlässigkeit, spielt in der ersten Halbzeit kaum einen Ball, der einen Mitspieler findet. Was war los Bodze? Katzenallergie? Lumpi, heute durchgehend müde wirkend, versucht wieder all die Dinge, die er leider nicht kann, Abspiele diagonal über den Platz, Doppelpässe, Pässe in die Tiefe. Lumpi, hör auf deinen Trainer, Ball erobern und abspielen, das kannst du und dann bist du wertvoll für die Mannschaft. Axel, wie immer als Duracell-Häschen unterwegs, ab und an unglücklich im Abspiel, dann glänzend, wenn er direkt mit Ramirez kombinieren kann.

Bolly, für mich enttäuschend bisher. Gute Aktionen, seiner überragenden Schnelligkeit geschuldet, macht er sich selber kaputt. Wenn schon seine Augen seinem Tempo nicht folgen können, so sollten seine Ohren, trotz des „Laufwindes“, das Rufen seiner Mitspieler hören. Vielleicht ist aber unser Kenia ganz einfach nur zu klein und zu leise und man muss ihn übersehen. 4 Mal hat er damit aussichtsreiche Möglichkeiten ausgelassen. Bolly, du bist sicher ein Rennpferd, aber nimm bitte die Scheuklappen runter.

Das 1-1, längst überfällig, wird gut herausgeholt von Kenia. Sein Mut zum Dribbling wird hier belohnt. Wenn der Junge fitter und spritziger wird, bereitet er uns noch sehr viel Freude. Benschop, die Kante, hämmert das Ei vom Punkt trocken hoch ins rechte Eck.

Apropos Benschop, wirkt für manch geneigten Betrachter unauffällig, ist aber immer präsent. Immer anspielbar, den Ball gut abdeckend, Räume machend mit seinem wuchtigen Body, nicht vom Ball zu trennen und einen mächtigen Bums im rechten Fuß. Kurz vor Schluss leider am Tor vorbei.

Die zahnlosen Löwen weiter beeindruckt, kriegen kurz vor der Pause fast noch das 2-1. Bolly ist leider kein Knipser, somit ein sehr schmeichelhaftes 1-1 für die zahnlosen Löwen. Die müssen beim Pausentee sehr ungläubig dreingeschaut haben.

Nach der Pause versuchen unsere Mannen weiter auf Sieg zu spielen. Ein verbesserter Bodzek bringt mehr Bälle an den Mann, aber irgendwie kriegt man das Gefühl, hier passiert nichts mehr. Die zahnlosen Löwen haben über das gesamte Spiel nicht den Anschein gemacht, das sie hier überhaupt was holen wollen. Defensiv eingestellt, schon in der ersten Halbzeit das Spiel verzögernd, hier passiert nichts mehr.

Und dann, wieder aus heiterem Himmel, der zweite Torschuss der Miezen, Tor. Unfassbar. Was war das denn jetzt wieder? Reise verlängert einen Abschlag von Uncle Sam unglücklich in den Lauf einer Mietze, Tobi stellt sich im Zweikampf etwas dämlich an (Wiedenbrück noch im Kopf?) und drin ist das Ding. Man schaute sich um und sah noch mehr ungläubige Blicke als nach dem 0-1. Man war anscheinend im falschen Film.

Danach nicht mehr viel Berichtenswertes, weiter Druck nach vorne, aber auch MB hat heute nicht seinen besten Tag. Keine der Auswechslungen war von Glück behaftet, waren sie überhaupt sinnig? Reise fiel kaum auf, war er wirklich auf dem Platz? Genki lief mit seinen kurzen Teckelbeinen von Löwe zu Löwe, aber eigene Aktionen blieben in der vielbeinigen Löwenabwehr hängen. Gerrit kam zu spät um noch was zu reißen.

So kommt, was heute wohl kommen musste, wir verlieren ein Spiel, dass man nach dem Spielverlauf eigentlich gar nicht verlieren kann. Kommt vor, darf aber nicht häufiger passieren.

Noch die Kurzkritik zu den nicht erwähnten Akteuren, Balogun sehr schwach, Ramirez wieder Extraklasse, Giefer arbeitslos, man hätte heute auch ohne Torwart nicht mehr als 2 Tore bekommen, Bomheuer zuverlässig, wie auch Levels, der sich am Ende noch gegen die Niederlage gewehrt hat.

Schliesslich: Fans, die ihren eigenen Spieler auspfeifen, sind keine Fans. Geht nachhause, kommt nicht wieder und schaut den FC Bayern.

95 Ole

Euer Luis (Fuppes95 Gast)

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Tagesablauf 3. Spieltag!

Freitag Morgen 7 Uhr: Ich werde wach und sofort schiesst es mir in den Kopf…Heute: FOOOORTUUUUUNNNAAAA !!!
7.30 Uhr.:Unter der Dusche werden die ersten Fortuna-Lieder gesummt.
7.40 Uhr: Aus dem Summen wird langsam ein lautes Singen.
8.15 Uhr: Ich streife mir mein Trikot über und beschliesse nicht ins Büro zu fahren und von zu Hause aus zu arbeiten.
12.30 Uhr: Es macht sich ein mulmiges Gefühl breit…(Mann…Hoffentlich gewinnen wir heute)
13.15 Uhr: Ich stelle gerade fest,dass ich mulmige Gefühle hasse und ich mal unter Gleichgesinnten muss.
13.30 Uhr: Lappy heruntergefahren…Auf gehts zum „SCHLÜSSEL“ !!!
14.30 Uhr: Da es mir in letzter Zeit immer schwerer fällt unsere „Launische Diva“ bei klarem Verstand und klarer Sicht zu betrachten
                 treffe ich die notwendigen Vorkehrungen und order in kurzen bestimmten Zeitabständen die „Tränen Gottes“….BIER !!!
15.00 Uhr: Sämtliche Freunde,Bekannte und Fortunen sind eingetroffen.
15.30 Uhr. Das mulmige Gefühl weicht einem noch nicht ganz so breitem Dauergrinsen.
16.30 Uhr: Aufbruch zur Arena…das Grinsen breiter.
17.15 Uhr: Das übliche Stelldichein vorm Block kommt in Fahrt. 0,25l Gläser werden nun durch 0,5 liter Becher ersetzt.
18.15 Uhr: Ab in den Block…Sieges-und Biertrunken schreie ich die Mannschaftsaufstellung mit und freue mich meines Lebens.
18.30 Uhr: Es geht los und es sieht gar nicht schlecht aus.Zufriedenstellend bis Gut.Dann trifft 60 aus dem Nichts zum 0:1.
                 Na ja…es ist ja noch früh und unsere Tuna spielt alles andere als schlecht…Mittlerweile hab ich auch schon meinen 6. Humpen drinne
                 und vielleicht die Altbierbraune Fortuna-Brille auf.
                 Nöööö…hab ich nicht…Schöne Aktion von Kenia…ELFMETER !!!…Benshop macht das 1:1 !!!…Prima…darauf erst mal ein Bier !!!
19.15 Uhr: Ich bin im Geiste schon bei der Ehrenrunde…bei der HUMBA und bei „An Tagen wie Diesen“ und male mir gerade aus wie hoch unser
                 Kantersieg ausfallen wird…Wir sind ja soooooo überlegen.
19.30 Uhr: 2. Halbzeit beginnt.Ist ja nur eine Frage von Minuten bis wir in Führung gehen…denke ich mir mit meinem 9. Humpen in der Hand.
19.55 Uhr: das Spiel plätschert dahin….genau wie das Bier in meinem Wanst….Mein Grinsen hat nun Optimabreite !!!
20.00 Uhr: Machen wir die Sache rund und greifen Humpen Nummer 10 an.Während ich auf mein Bier warte (man war so nett und hat mir immer
                 geholt) kam ich zur Überlegung,dass es mit dem Kantersieg wohl nix mehr wird.
20.03 Uhr: Mein Bier ist da !!!…und dachte mir:WENN WIR NOCH 5 ELFER BEKOMMEN,KÖNNTEN WIR DAS DING VIELLEICHT NOCH 3:1
                 GEWINNEN.
                 Aber dann kam alles anders:
                 Effektive 60er kommen das 2.Mal in 90 Minuten vor das Tor und machen dann auch die Hütte
                 Von der Überlegenheit der Fortuna war ja eh schon nichts mehr zu sehen.Es kam einem vor als findet das Spiel
                 im Mittelkreis statt.
                 Na ja…die Jungs werden sich wohl nochmal aufbäumen…Sind ja noch so ca. 13,14,15 Minuten.
                 Allerdings hatten die Spieler mal wieder andere Überlegungen als ich.
                 Die etwas anderen Überlegungen bestätigten sich auch.
                 Mein mittlerweile 12.Humpen konnte mich auch nicht mehr trösten…allerdings kam jetzt zum überbreiten Dauergrinsen
                 ein hysterisches Kichern dazu.
                 Wie auch schon in beiden Spielen zuvor.
20.25 Uhr: Und wieder verliess ich die Arena ohne Ausbeute…Selbst der Becherpfand wanderte in den Sammelsack.
                 Also…wieder mehr Promille als Punkte…aber da muss man sich ja bei mir nicht wundern…..!!!!
                 Ausserdem hatte ich ja noch mein Grinsen und mein Kichern…Beides habe ich mir während des Spieltags hart erkämpft.
                  Also ging es nach diesem anstrengenden Spiel zum lockeren „AUS-SAUFEN“ !!!
Samstag-Morgen 16.00 Uhr: Ich wurde wach…natürlich noch das Trikot an.
16.05 Uhr: Nachdem ich dem Nachdurst Paroli geboten habe kam mir wieder der Gedanke an das Spiel. Ich dachte mir mal wieder…MUND ABWISCHEN UND WEITER !!!…Nächste Spiel!!! UND WIEDER FING DIESES HYSTERISCHE KICHERN AN !!!
16.30 Uhr: Man denkt über seinen Verein nach und überlegt was man besser machen kann. Dann keimte Hoffnung auf : Sollten wir in dieser Saison ca. 90 Elfmeter bekommen kann es für einen einstelligen Tabellenplatz reichen. Trotz allen Ärgernissen und Fortunabedingten erhöhtem Alkoholkonsum sehen wir uns natürlich in Berlin. Ich kann jetzt nicht anfangen meiner „DIVA“ die kalte Schulter zu zeigen.  Und ausserdem würde es meinen Ablauf stören. Wollen wir mal hoffen,dass die 90 Minuten Fussball bald nicht mehr das störende und nervende Element bei einem schönen Fussballabend-oder nachmittag sind.
Das war mal ein kleiner Einblick von einem Spieltag von Fortuna Opa Micha !!!
Lg Micha

Zweitjobs und andere Hobbies

25 Dez

Liebe Freunde und Fussballinteressierte,

wir von FUPPES 95 haben uns schon oft gefragt, wie Fussballer bei ihren doch
so bescheidenen Einkünften in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu
bestreiten. Wir haben recherchiert – und zwar ohne Pardon. Wir haben in
unserem investigativen Wahnsinn Mülleimer durchwühlt, Behörden
abgeklappert, Mütter befragt und Liebhaberinnen und Liebhaber erpresst. Wir
sind zu teilweise schockierenden Erkenntnissen gelangt und haben für Euch
herausgefunden, welche Zweitjobs prominente Figuren der Fussballwelt
angenommen haben und welchen Hobbies sie nachgehen. Ihr werdet Euren
Augen nicht trauen…

Diese Enthüllungen werden wir Euch in täglichen Updates präsentieren – denn
sonst hält man datt im Kopp nit aus. Jetzt, da Eure Adventskalenderfensterchen
alle offen und die schokoladigen Inhalte verputzt sind, liefern wir Euch bis
Sylvester neue tägliche Highlights mit täglich vier investigativen Leckerbissen.

An dieser Stelle bitten wir um Euer Mitwirken: Falls auch Ihr Informationen
dieser Art zu anderen Fuppessanern habt und von spannenden Enthüllungen
gehört habt, weist uns unbedingt auf diese hin.

TEIL 7 (31.12.12)

Marko Marin - Zweitjobs

Carlo Werner - Zweitjobs

Lothar Matthäus - Zweitjobs

Sepp Blatter - Zweitjobs

TEIL 6 (30.12.12)

Carlos Tevez - Zweitjobs

Paul Freier - Zweitjobs

Xavi - Zweitjobs

Nando Rafael - Zweitjobs

TEIL 5 (29.12.12)

Kevin Kuranyi - Zweitjobs

Mats Hummels - Zweitjobs

Patrick Zoundi - Zweitjobs

Peter Crouch - Zweitjobs

TEIL 4 (28.12.12)

Zweitjobs: Mario Gomez - Haubentaucher

Gerrit Wegkamp - Josh Homme

Michael Frontzeck - Zweitjobs

TEIL 3 (27.12.12)

Stefan Effenberg- Zweitjobs

Andriy Voronin - Zweitjobs

Dante - Zweitjobs

Ruud Gullit - Zweitjobs

TEIL 2 (26.12.12)

Paul Breitner - Zweitjobs

Philip Lahm - Zweitjobs

Timothy Chandler - Zweitjobs

Ronaldinho - Zweitjobs

TEIL 1 (25.12.12)

Michael Preetz - Zweitjobs

Rainer Calmund - Zweitjobs

Leon Balogun - Zweitjobs

Leon Balogun


Wolf Werner - Zweitjobs

Über Fortuna diskutieren, bis der Arzt kommt…

1 Nov

Seid gegrüßt, werte Fortuna-Fans da draußen!

Wir, Ingo und Adnan, sammeln nach jedem Spiel unserer geliebten F95 unsere Gedanken und lassen diesen auf diesem Blog freien Lauf. Natürlich gibt es oft auch zwischen den Spielen Wissenswertes über unseren Verein, die wir sicherlich ebenso aufgreifen werden. Wir schreiben die Dinge frei „vonner Seele wech“ und hauen möglichst zeitnah zu jedem relevanten F95-Ereignis unsere Gedanken raus. Dass man dabei vielleicht mal über das Ziel hinaus schießt und sehr subjektiv ist, leuchtet ein, ist beabsichtigt und wird diese Seite erst richtig lebendig machen. Und damit ordentlich Stimmung in diese virtuelle Bude kommt, könnt Ihr allzugern Euren eigenen Senf unter unsere Posts hinterlassen!

Da wir die F95 im Speziellen aber auch Fuppes im Allgemeinen lieben, werden wir sicher auch mal F95-Unabhängiges diskutieren: Bundesliga, Championsleague, Euro-League oder Nationalmannschaftsspiele. Und bevor jetzt einer kommt und sagt, das dürfe man nicht, schreiben wir: Watt denn…? Unser Blog, unsere Gesetze 🙂

Und wir haben sogar noch mehr: Adnan weist Euch liebend gern unter Kategorie „Adnan-Fairness-Preis“ auf super faire Gesten, die er bei Fußball-Matches beobachtet, hin. Ingo hingegen, präsentiert in seiner Rubrik die herrlichsten „Watt-denn-Aktionen“, in denen Spieler in bester Gattuso-, oder van Bommel-Manier die „besonderen“ Zeichen setzen.

Und noch einen haben wir… Unter der Kategorie „Flanke von außen“ werden wir Beiträge von guten Freunden und Bekannten hier einbauen – soll ja hier keineswegs ’ne Einbahnstraße werden, woll?!

Also, auf jeht et, Freunde des runden Leders!

Ingo & Adnan